Spanien hat sich als einer der wichtigsten Zulieferstandorte Europas etabliert. Als drittgrößter Exporteur von Automobilkomponenten in Europa beliefern spanische Unternehmen Fahrzeughersteller und Tier-1-Zulieferer in mehr als 170 Ländern weltweit. Auf der Automechanika Frankfurt 2026 werden sie ihre technologischen Kompetenzen und ihre Rolle als zuverlässige Partner für die europäischen Lieferketten präsentieren.
Vom 8. bis 12. September trifft sich die internationale Automobilbranche in Frankfurt am Main zur Automechanika Frankfurt, der weltweit führenden Fachmesse für den Automotive Aftermarket und den Werkstattmarkt. Die Veranstaltung gilt als eine der wichtigsten Plattformen für Geschäftsanbahnung, Innovation und Wissensaustausch innerhalb der Branche.
Bei der letzten Ausgabe präsentierten sich mehr als 4.100 Aussteller aus 76 Ländern. Über 107.000 Fachbesucher aus 172 Märkten nahmen an der Messe teil und unterstrichen damit ihre Bedeutung als eine der zentralen internationalen Plattformen der Automobilindustrie.
Autoparts From Spain, die Plattform der führenden spanischen Hersteller und Exporteure von Automobilkomponenten, wird erneut mit einer starken Unternehmensvertretung auf der Messe präsent sein, darunter AMC, Autofren Seinsa, DOGA, DYS-IR, FAE, Frenkit, Fersa Bearings, ICER Brakes, Proquisur, RTS, Talosa und Tecnodiesel Murcia. Gemeinsam repräsentieren diese Unternehmen die Vielfalt und technologische Stärke der spanischen Zulieferindustrie und präsentieren einem internationalen Fachpublikum ihre industrielle Kompetenz, Innovationskraft und internationale Ausrichtung.
Die spanische Automobilzulieferindustrie exportierte im Jahr 2024 Komponenten im Wert von 25,065 Milliarden Euro. Damit entfallen nahezu 60 Prozent des Gesamtumsatzes der Branche auf internationale Märkte. Diese Entwicklung bestätigt die starke internationale Ausrichtung des Sektors und seine Bedeutung innerhalb der europäischen Automobilindustrie.
Deutschland ist mit Exporten von nahezu vier Milliarden Euro der wichtigste Absatzmarkt für spanische Automobilkomponenten, gefolgt von Frankreich. Die enge Zusammenarbeit zwischen spanischen Zulieferern und deutschen Fahrzeugherstellern sowie Tier-1-Unternehmen macht Deutschland zu einem strategischen Markt für die spanische Industrie.
„Für spanische Zulieferer ist die Automechanika Frankfurt eine hervorragende Plattform, um ihre Innovationskraft, ihre industrielle Kompetenz und ihre Rolle als verlässliche Partner der europäischen Automobilindustrie zu präsentieren. Gleichzeitig bietet sie die Möglichkeit, den direkten Austausch mit Kunden, Einkäufern und strategischen Partnern zu intensivieren und neue Geschäftsmöglichkeiten zu erschließen“, erklärt Mª Begoña Llamazares, Leiterin Märkte bei SERNAUTO und Sprecherin von Autoparts From Spain.
Die Ausgabe 2026 wird sich intensiv mit den Trends beschäftigen, die die Zukunft der Automobil- und Aftermarket-Branche prägen. Zu den wichtigsten Neuerungen zählt das neue HighTech4Mobility Forum, das sich den neuesten Entwicklungen rund um Software Defined Vehicles (SDV) widmet – einem der bedeutendsten technologischen Transformationsfelder der Automobilindustrie.
Darüber hinaus umfasst das Programm Themen wie Innovation, industrielle Transformation, Nachhaltigkeit sowie die Gewinnung und Qualifizierung von Fachkräften. Damit stärkt die Automechanika Frankfurt ihre Rolle nicht nur als Handelsplattform, sondern auch als Forum für Wissenstransfer und Diskussionen über die Zukunft der Mobilität.
Viele der Schwerpunktthemen der Messe decken sich mit den Innovationsfeldern, in denen spanische Zulieferer derzeit besonders aktiv sind. Dazu gehören Elektrifizierung, Konnektivität, Digitalisierung von Fahrzeugen sowie nachhaltigere Produktionsprozesse. Die Messe bietet den teilnehmenden Unternehmen die Möglichkeit, ihre Fortschritte in diesen Bereichen vorzustellen und ihre Beziehungen zu Herstellern, Händlern und Branchenexperten weltweit weiter auszubauen.