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Der neue Algorithmus identifiziert Bohrungen und Löcher in digitalen Bauteilen automatisch und ermittelt deren Durchmesser, Tiefe, Position, Ausrichtung und Anzahl. Neben einer geometrischen Visualisierung werden sämtliche Merkmale auch als strukturierte Informationen bereitgestellt.
Der eigentliche Mehrwert entsteht durch die automatische Lochbildanalyse. Erfasste Bohrungen können gruppiert, zueinander in Beziehung gesetzt und auf Abweichungen untersucht werden. Unterschiede in Lage, Durchmesser, Tiefe oder Richtung werden automatisch erkannt und sichtbar gemacht. Gerade in großen Entwicklungsprojekten arbeiten zahlreiche Konstrukteur:innen parallel an unterschiedlichen Baugruppen und Komponenten. Werden bei konstruktiven Änderungen einzelne Bohrungen nicht angepasst oder fehlerhaft übernommen, bleiben die Probleme häufig lange unentdeckt. Die Folgen zeigen sich oft erst während der Montage – mit aufwändigen Nacharbeiten, Verzögerungen und erheblichen Zusatzkosten.
Mit der neuen Technologie lassen sich solche Fehler bereits während der digitalen Produktentwicklung identifizieren. Konstrukteure und Entwickler erhalten eine automatisierte Absicherung ihrer Lochbilder und können kritische Abweichungen beheben, lange bevor reale Hardware entsteht.
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