Ein modernes Fahrzeug entsteht heute kaum noch in einem Unternehmen allein. Die Komplexität neuer Fahrzeugplattformen, Softwarearchitekturen und Assistenzsysteme erfordert das Zusammenspiel von Herstellern, Zulieferunternehmen, Engineering-Dienstleistern und Softwarepartnern bereits in den frühen Entwicklungsphasen. Der Wettbewerb findet längst nicht mehr zwischen einzelnen Unternehmen statt, sondern zwischen Entwicklungsnetzwerken.

Genau diesen Wandel griff die Internationale Zuliefererbörse (IZB) 2024 in Wolfsburg auf. Unter dem Leitthema „Empowering Partnerships“ stellte Volkswagen die Zusammenarbeit zwischen Hersteller und Zulieferindustrie in den Mittelpunkt. Erstmals übernahm neben der Konzernbeschaffung auch die Technische Entwicklung der Volkswagen Group die Schirmherrschaft. Damit wurde deutlich: Entscheidend für den Erfolg zukünftiger Fahrzeuggenerationen ist nicht mehr allein die Leistungsfähigkeit einzelner Unternehmen, sondern die Qualität ihrer Zusammenarbeit.

Neue Rollen in der Fahrzeugentwicklung

Mit dieser Entwicklung verändert sich auch die Automotive-Zulieferindustrie. Neben klassischen Komponentenherstellern gehören heute Engineering-Dienstleister, Softwareunternehmen sowie Spezialisten für Integration, Erprobung und Validierung zu den entscheidenden Partnern der Fahrzeugentwicklung. Sie liefern keine physischen Bauteile, sondern Entwicklungsleistung, Technologiekompetenz und Know-how.

Immer häufiger übertragen Hersteller ihren Entwicklungspartnern die Verantwortung für komplette Funktionsumfänge, Systeme oder Teilprojekte. Gefragt sind Unternehmen, die nicht nur Komponenten liefern, sondern Entwicklungsverantwortung übernehmen – von der ersten Idee bis zur Absicherung.

Zusammenarbeit beginnt vor der Messe

Dass Volkswagen diesen Ansatz konsequent weiterdenkt, zeigt die IZB 2026. Mit dem aktuellen Call for Proposals für die Volkswagen Group Hubs lädt die Volkswagen Group Unternehmen ein, ihre Innovationen bereits im Vorfeld der Messe einzureichen. Gemeinsam mit Expertinnen und Experten aus Technischer Entwicklung und Beschaffung werden ausgewählte Technologien diskutiert und weiterentwickelt. Die Zusammenarbeit beginnt damit nicht erst auf dem Messegelände, sondern bereits Monate zuvor.

Die IZB als Plattform für Entwicklungsnetzwerke

Die Internationale Zuliefererbörse in Wolfsburg ist heute weit mehr als eine Produktschau der Zulieferindustrie. Sie bringt Hersteller, Zulieferunternehmen, Engineering-Dienstleister, Softwareunternehmen und Technologiepartner zusammen, um die Mobilität von morgen gemeinsam zu entwickeln.

Hier entstehen die Netzwerke, die die nächste Fahrzeuggeneration entwickeln. Wer die Mobilität von morgen mitentwickeln will, braucht die richtigen Partner – und findet sie auf der IZB.

Road to IZB 2026

Mit der redaktionellen Serie „Road to IZB 2026“ begleitet die Wolfsburg AG als Veranstalter auf OEM&Lieferant die wichtigsten Entwicklungen der internationalen Automobil- und Zulieferindustrie bis zur nächsten Internationalen Zuliefererbörse in Wolfsburg.

Auf der IZB vom 27. bis 29. Oktober 2026 werden diese Themen nicht nur diskutiert, sondern gemeinsam mit den führenden Akteuren der internationalen Automotive-Branche weitergedacht. Wolfsburg wird dabei erneut zum Treffpunkt von Herstellern, Zulieferern, Technologieunternehmen, Start-ups und Forschungseinrichtungen – und zum Ort, an dem neue Ideen, Partnerschaften und Lösungen für die Mobilität von morgen entstehen.

Im Mittelpunkt stehen Zukunftstechnologien, Markttrends und die Menschen, Unternehmen und Innovationen, die den Wandel der Branche gestalten.

Weitere Informationen zur IZB 2026 sowie Möglichkeiten zur Teilnahme finden Sie unter: www.izb-online.com

Text und Bild: Wolfsburg AG / IZB (v.i.S.d.P.)