Seite auswählen

Deutschen Gesellschaft für Robotik (DGR) e.V

Mit der Deutschen Gesellschaft für Robotik (DGR) e.V. hat sich im März 2026 eine neue gemeinnützige Fachgesellschaft gegründet, die die Förderung von Wissenschaft, Forschung und Bildung im Bereich der Robotik zum Ziel hat. Zu den Gründungsmitgliedern zählen hochrangige Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler führender deutscher Universitäten und Forschungseinrichtungen.

Die Robotik zählt zu den zentralen Zukunftstechnologien unserer Zeit. Sie verbindet Grundlagenforschung, industrielle Anwendung, Normung, Regulierung und gesellschaftliche Fragestellungen in besonderer Weise. Die Deutsche Gesellschaft für Robotik e.V. (DGR) schafft hierfür einen offenen organisatorischen Rahmen, bündelt Expertise und stärkt die Stimme der Robotik in Wissenschaft und Gesellschaft. Sie führt wissenschaftliche Exzellenz, interdisziplinären Austausch und strukturierten Wissenstransfer zusammen.

Ziele der DGR

Die Deutsche Gesellschaft für Robotik e.V. verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke. Sie fördert:

  • wissenschaftliche Publikationen, Stellungnahmen und Empfehlungen,
  • Konferenzen, Workshops, Wettbewerbe und Fachveranstaltungen,
  • wissenschaftliche Preise und Nachwuchsförderung,
  • die Mitarbeit an Normen, Standards und Leitlinien,
  • fachliche Beiträge in Gesetzgebungsverfahren,
  • die Analyse gesellschaftlicher Implikationen robotischer Technologien.

Gründungsvorstand

Der Gründungsvorstand der Deutschen Gesellschaft für Robotik e.V. besteht aus:

  • Vorsitzender: Prof. Tamim Asfour – Karlsruher Institut für Technologie
  • Stellv. Vorsitzender: Prof. Oliver Brock – Technische Universität Berlin
  • Schatzmeisterin: Prof. Angela Schoellig – Technische Universität München
  • Schriftführer: Prof. Marc Toussaint – Technische Universität Berlin

“Mit der DGR schaffen wir eine Heimat für die Robotik-Community in Deutschland – von der Grundlagenforschung bis zur gesellschaftlichen Debatte. Robotik ist längst in der Mitte unserer Gesellschaft angekommen. Wir wollen diese Entwicklung aktiv gestalten und die besten Köpfe für die Robotik begeistern – in Deutschland und weltweit. Unser Ziel ist es, Wissenschaft, Industrie und Politik enger zusammenzubringen und Deutschland als international führenden Standort der Robotik zu stärken”, erklärt der Vorsitzende Prof. Tamim Asfour.

Prof. Oliver Brock, stellvertretender Vorsitzender der DGR, ergänzt: “Die DGR wird der gesamten Robotik, die als Disziplin für unsere Zukunft ja sehr bedeutsam ist, eine gemeinsame Plattform bieten – als Ort des wissenschaftlichen Austauschs und als Sprachrohr in Politik und Gesellschaft. Mit der Gründung der DGR gewinnt die Robotik in Deutschland eine neue kollektive Handlungsfähigkeit.”

Breite wissenschaftliche Verankerung

Zu den Gründungsmitgliedern zählen unter anderem Prof. Alin Albu-Schäffer (DLR), Prof. Kai Arras (Universität Stuttgart), Prof. Michael Beetz (Universität Bremen), Prof. Sven Behnke (Universität Bonn), Prof. Johannes Betz (TU München), Prof. Wolfram Burgard (UTN), Stefanie Hörl (RIG), Prof. Werner Kraus (Fraunhofer IPA), Prof. Katherine J. Kuchenbecker (MPI-IS), Prof. Jan Peters (TU Darmstadt), Prof. Stefanie Speidel (TU Dresden) und Prof. Heike Vallery (RWTH Aachen).

Weitere Informationen zu Mitgliedschaft und Struktur sind abrufbar unter www.german-robotics.org

Partizipation und Mitgliedschaft

Die DGR versteht sich als Plattform für individuelle Mitglieder ebenso wie für institutionelle Akteure. Mitglied werden können natürliche Personen wie Forschende, Lehrende, Studierende, Schülerinnen und Schüler oder in der Robotik tätige Fachkräfte sowie Universitäten, Forschungseinrichtungen, Unternehmen und weitere Organisationen mit Bezug zur Robotik.

Die DGR lädt diese ein, sich aktiv einzubringen und Mitglied zu werden. Ziel ist es, die Robotik in Deutschland wissenschaftlich fundiert, gesellschaftlich verantwortungsvoll und strategisch wirksam weiterzuentwickeln.

Anträge unter https://www.german-robotics.org/join