Produkte, wie das E-Auto, müssen von sich aus überzeugen. Das gelingt nur mit einem funktionierenden nachgelagerten Markt, auf dem fairer Wettbewerb herrscht. Das Gleiche gilt bei Zugang zu Fahrzeugdaten bzw. fahrzeuggenerierten Daten. Die Wahlfreiheit des Autofahrers bei Reparatur und Wartung ist der Schlüssel zu bezahlbarer Mobilität. Hier darf es keine neuen Monopole geben. OEM & Lieferant: Gibt es hier Fortschritte? Thomas Vollmar: Die Kfz-Gruppenfreistellungsverordnung (GVO) wird von der Europäischen Kommission wahrscheinlich in ihrer jetzigen Form verlängert. Dieser Rechtsakt hat sich zur Förderung des Wettbewerbes auf dem Kfz-Aftermarket bewährt. Wir erwarten, dass die ergänzenden Leitlinien verstärkt auf Digitalisierung und E-Mobilität hin überprüft werden. Das ist gut und richtig, diese Punkte müssen jedoch in die Verordnung selbst integriert werden, denn die begleitenden Leitlinien sind nicht bindend. Die Monopolkommission, die u. a. die Bundesregierung in wettbewerbsrechtlichen Belangen berät, ist in ihrem Gutachten ebenfalls zu dem Ergebnis gekommen, dass es mehr Wettbewerb bei digitalen Geschäftsmodellen benötigt. Daraus lässt sich aus unserer Sicht z. B. eine sektorspezifische Regulierung beim Zugang zu Fahrzeugdaten und fahrzeuggenerierten Daten ableiten, die allen Akteuren die gleichen Chancen auf dem Kfz-Aftermarket einräumt. Wodurch am Ende die Millionen Autofahrer in Form von bezahlbarer individueller Mobilität profitieren. Fair Play sollte nicht nur im Sport, sondern auch in der Unternehmenswelt gelten. OEM & Lieferant: Was ist Ihr nächstes großes Projekt? Thomas Vollmar: Die Automechanika in Frankfurt am Main vom 8. bis 12. September 2026. Der GVA wird als Stimme des freien Marktes wieder als Aussteller (3.0 B75) aktiv sein. Wir und unsere Mitglieder werden auf der Branchenleitmesse zeigen, dass der freie Markt die richtigen Antworten auf die aktuellen Herausforderungen hat – bei allen Themen: Digitalisierung, Datenzugang, Elektromobilität. Die Branche zeichnet sich durch starke innovative Unternehmen aus und darf mit Zuversicht in die kommenden Jahre schauen, auch wenn diese nicht einfach werden. www.gva.de Falsches Material erkannt. Prozess gesichert. Gerne unterstützen wir Sie mit unserer langjährigen Expertise bei Ihren Projekten. Wir finden die Lösung, die zu Ihnen passt. Kontaktieren Sie uns unter info@schreiner-protech.com. https://www.schreiner-group.com/de/produkte/automobilindustrie/industrieetiketten Prozesssicherheit wird überall dort entscheidend, wo Verbrauchsmaterial geschäftskritisch ist – für OEMs ebenso wie für Maschinen- und Anlagenbauer. Verwechslungen, Fehlbedienung oder der Einsatz nicht freigegebener Materialien gefährden Qualität und Anlagenverfügbarkeit und erhöhen den Aufwand in Service, Fehleranalyse und Gewährleistung. Item Match Control setzt genau hier an Die RFID-basierte Lösung von Schreiner ProTech ermöglicht die eindeutige Zuordnung von Maschine und Material nach dem Schlüssel-Schloss-Prinzip. Nur korrektes Material wird erkannt, Prozessparameter werden automatisch übernommen. So lassen sich Fehlanwendungen vermeiden, Originalmaterial absichern und Risiken im Betrieb deutlich reduzieren. Item Match Control – Material stimmt. Maschine läuft. KI modifiziert CONSULTING & INNOVATION Digital Thread als Enabler für das Engineering der Zukunft www.unity-consulting.com/de/ digital-thread-als-enabler-fuer-dasengineering-der-zukunft Jetzt lesen!
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