OEM&Lieferant Ausgabe 2/2018 / OEM&Supplier Edition 2/2018

ANSCHÜTZ Management- und Personalberatung www.anschuetz-beratung.de Webseite Berufe und deren Ausbildung sehr gut zum Be- darf der Organisationen in Deutschland. Ab den frühen Neunzigern und deren Wirtschafts- krise mussten viele Menschen erfahren, dass man auch als technische Fachkraft bzw. als In- genieur mit oder ohne Berufserfahrung ar- beitslos werden kann oder keine Stelle be- kommt. Zudem verlagerten viele Unternehmen Arbeitsplätze ins Ausland. In der Folge ent- schieden sich immer weniger Studenten für technische Studiengänge. Davon haben wir uns in Deutschland bis heute nicht erholt. An- statt die jungen Menschen zu motivieren, sich anhand der Berufschancen für einen Studien- gang zu entscheiden, stand die deutsche Bil- dungspolitik unter dem Motto: Hauptsache studieren – egal was. Das hat meiner Meinung nach natürlich nichts mit bedarfsgerechter Bil- dung zu tun. Diese Entwicklung könnte doch auch eine Chance für Frauen sein oder wie sehen Sie das? Gerald Anschütz: Sicher ist sie das, die Frauen müssen sie nur nutzen. Kommen wir noch ein- mal auf die Zahlen der Studierenden zurück. Genauso unterrepräsentiert wie die MINT- Fachgruppen bei den Studierenden sind, sind es auch die Frauen in den MINT-Fächern. Mit im Schnitt weniger als 25 Prozent trauen sich noch viel zu wenige junge Frauen an diese Fächer heran. Noch schlimmer ist, dass am Ende noch nicht einmal zehn Prozent aller MINT-Berufs- tätigen Frauen sind. Das bedeutet, dass nicht einmal die Hälfte der Frauen in einem MINT- Ausbildungsfach tatsächlich in einem entspre- chenden Beruf arbeitet. Hier verschenkt unsere Gesellschaft enormes Potenzial. Gründe dafür sind einerseits die eher kraftlose Kommunika- tion politischer Verantwortlicher in Richtung der Frauen, sich hier stärker zu engagieren. In diesem Spannungsfeld wird bevorzugt, eine Frauenquote zu erzwingen. Davon studiert je- doch nicht eine Frau mehr Maschinenbau! Andererseits herrschen natürlich noch Rollen- bilder vor, in der sich eine viel zu geringe An- zahl an Frauen vorstellen kann, in einem tech- nisch-naturwissenschaftlichen Beruf zu arbeiten. An diesem Rollenbild zu arbeiten, er- muntere ich zuallererst Frauen, dann die Ge- sellschaft und danach erst politische Verant- wortliche, die oftmals nicht auch nur einen einzigen Tag ihres Lebens in der Industrie gear- beitet haben. Für alle Bildungsträger gilt: Moti- vieren Sie junge Frauen für Naturwissenschaf- ten. Aber auch an die Betriebe appelliere ich: Machen Sie bei den Frauen Werbung für Ihre Unternehmen und Ihre Arbeitsplätze! Herr Anschütz, wir danken Ihnen für das Gespräch. Heute ist die deutschlandweit aufgestellte BüchnerBarella Unternehmensgruppe einer der größten und erfolgreichsten inhabergeführten Versicherungsmakler Deutschlands mit 16 Stand- orten und über 320 Mitarbeitern. Wir begleiten unsere internationalen Kunden – gerade im Automotivebereich von größter Bedeu- tung – weltweit. Unser Vorteil: Flexibilität und Professionalität – indem wir uns ganz nach den Möglichkeiten und Erfordernissen unserer Industriekunden richten – schließlich sind auch Ihre Zulieferprodukte welt- weit im Automobil vertreten. In kaum einer anderen Branche finden sich durch die gesamte Lieferkette so komplexe Anforderun- gen wie in der Automobilzulieferindustrie. Das führt zu einer Erhöhung des Innovationsdrucks bei unverändert hohem Preisdruck und endet schließlich in immer kürzeren Produktzyklen. Die Entwicklungsverantwortung und damit ver- bundene Entwicklungsrisiken werden von dem OEM verstärkt in die Lieferkette übertragen. Gleichzeitig steigen durch Plattformstrategien der OEM für gelieferte Erzeugnisse, die sowohl höchs- ten qualitativen als auch aufgrund weltweiter Exporte selbstverständlich allen rechtlichen An- sprüchen genügen müssen, die Haftungsrisiken der Zulieferer exponentiell nach oben. Im Schadenfall muss sich der betroffene Lieferant mit umfassenden haftungsbegründenden Vertrags- werken der OEM auseinandersetzen. In diesem Spannungsfeld ist es wichtig, starke Partner an der Seite zu haben, die mit den Anfor- derungen aus der gesamten Lieferkette und den Problemen des Marktes bestens vertraut sind. Mit unserem Automotive-Team bieten wir Ihnen als Partner ein spartenübergreifendes integriertes Haftungsmanagement sowohl auf Abnehmer- als auch auf Zuliefererseite, innovative Versiche- rungslösungen für Ihre Branche, proaktives Claims Handling sowie den Zugriff auf ein weltweites Netzwerk von Versicherungsexperten, Sachver- ständigen und Juristen. Kompetenz ist unser Antrieb – Mehr Infos unter www. buechnerbarella.de oder BüchnerBarella Assekuranzmakler GmbH Eurener Straße 196-198 54294 Trier Ansprechpartner: Dieter Meyer Tel. 0651 9765-111 d.meyer@buechnerbarella.de BüchnerBarella Assekuranzmakler GmbH Haldystraße 1b 66123 Saarbrücken Ansprechpartner: Frank Gerstner Tel. 0681 59533-25 f.gerstner@buechnerbarella.de Anzeige

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