Unternehmen & Trends - Ausgabe 1/2018

Die euro engineering AG setzt mit dem Bereich Disruptive Engineering auf einen innovati- ven Ansatz am Puls der Zeit, der Kreativität, langjährige Erfahrung und herausragendes Engineering-Know-how mit den spezifischen Anforderungen der Auftraggeber verbindet. Angetrieben wird die Abteilung vom Luft- und Raumfahrtingenieur Bastien Gonon und dem Industriedesignexperten Christopher Moss. „Wir stehen unseren Kunden in erster Linie als Partner, Ideengeber und Entwickler zur Verfü- gung und sind an einem intensiven Austausch interessiert“, sagt Technik- und Kreativchef Christopher Moss. Konkret arbeitet die neue Abteilung zum Bei- spiel an PHIL, einer digitalen Human-Inter- face-Plattform, die die Automotive-Branche grundlegend revolutionieren soll. PHIL wird als selbstlernendes System zwischen Auto- fahrer und ihre Fahrzeuge geschaltet. Es lernt und analysiert nutzerspezifische Präferen- zen und Verhaltensweisen kumulativ. Setzt sich der Anwender nun in ein fremdes Auto, macht PHIL dieses per Klick zum Wunsch- fahrzeug. Innerhalb kürzester Zeit passt das Human- Interface alle Einstellungen selbständig an die Wünsche und Bedürfnisse des Fahrers an – von der Ausrichtung der Spiegel über Lenk- rad- und Sitzhöhe bis hin zu Temperaturpräfe- renzen. Beim Start des Motors interagiert das Programm zudem mit dem Fahrzeug und stellt Informationen zu typischen Reaktionszeiten, Brems- oder Beschleunigungsmustern seines Nutzers bereit. Das Auto kann entsprechend auf den Fahrer reagieren und ein möglichst komfortables, vertrautes und sicheres Fah- rerlebnis schaffen. Die Einstellungen werden in der Cloud des Anwenders gespeichert und über Smart Devices aktiviert. „Computer mit kognitiven Fähigkeiten sind die Zukunft – auch in Fahrzeugen“, sagt Bastien Gonon, Sales Director der neuen Abteilung. „PHIL verändert die Art, wie Men- schen mit ihrer Umwelt interagieren – sei es an ihrem Arbeitsplatz, zu Hause oder eben auf der Straße.“ Dabei ist die Plattform belie- big erweiterbar – vom Lieblings-Sound über Streaming-Dienste bis hin zur persönlichen Duftrichtung im Auto. Zudem kann die Platt- form jederzeit auf weitere Alltagsgeräte an- gewandt werden. Neben Automotive-Innovationen umfassen die Services der neuen Abteilung weitere Projekte unter anderem in Bereichen der Technologie, der Energie, der Luft- und Raumfahrtbranche und der Elektroindustrie. Aufgeteilt sind die Leistungen auf die Felder Technology Push, Market Pull und Startup Support. Im Feld Technology Push entwickelt die euro engineering AG forschungsgetrieben innovati- ve Produkte und Dienstleistungen für Kunden. Social-Media-Aktivitäten und der Austausch mit Mitarbeitern, Kunden und anderen Ent- wicklern schärfen dabei das Verständnis für neue Bedürfnisse, Märkte und Geschäftsmo- delle und setzen Impulse im Entwicklungspro- zess. Im Bereich „Market Pull“ werden Kunden zum Beispiel in Form von Workshops unterstützt, die eigenen Anforderungen und spezifischen Bedürfnisse zu identifizieren und quantifizie- ren. Die Entwicklung innovativer Lösungen orientiert die Abteilung somit nicht nur an den Herausforderungen der Zukunft, sondern auch eng am Kundenunternehmen. Im Bereich „Startup Support“ bietet die euro engineering AG Jungunternehmern Starthilfe und Unterstützung bei der Umsetzung ihrer kreativen Ansätze. Ausgewählten Startups stellt die euro engineering AG Dienste und Produkte entweder in Serienreife direkt zur Verfügung oder entwickelt diese gemeinsam mit den Partnern. Diese Zusammenarbeit lässt Startups von dem weitverzweigten Netzwerk profitieren und hilft, gute Ideen in die Tat um- zusetzen. Bereits seit November 2017 entwickelt die Abteilung Disruptive Engineering mit Sitz in Hamburg technische Lösungen, die die Zu- kunft verändern. Dank der guten und schnellen Zusammenarbeit soll PHIL bereits in wenigen Jahren ein gängiges Feature in modernen Autos sein. ■ Disruptive Engineering Neue Abteilung der euro engineering AG entwickelt Trends der Zukunft Von Julia Köhler, PR Managerin, The Adecco Group Die großen Veränderungen unserer Zeit wie Digitalisierung, Künstliche Intelligenz und nachhaltige Mobilität stellen Ingenieure vor immer komplexere Herausforderungen. Gefragt sind neuartige Produkte, flexible Prozesse und maß- geschneiderte Services. Der Ingenieursdienstleister euro engineering AG reagiert mit der Gründung eines eigenen Fachbereichs auf diese Herausforderung. Die neue Abteilung „Disruptive Engineering“ unterstützt Kunden gezielt da- bei, disruptive technologische Veränderungen zu entwickeln und umzusetzen. Grafik: © euro engineering AG euro engineering www.ee-ag.com Webseite Unternehmen & Trends  31

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