Unternehmen & Trends - Ausgabe 1/2018

ASM ist der weltweit führende Ausrüster und Partner für die Elektronikfertigung. Das Unternehmen produziert unter anderem Drucker und Bestücklösungen für die Elek- tronikproduktion – diese Geräte werden in hochkomplexen Produktionsumgebungen eingesetzt und fertigen unterschiedlichste Produkte. Eine der Herausforderungen dabei: Der möglichst effiziente Einsatz der Maschinen. Hohe Auslastung und kurze Loswechsel- zeiten müssen sichergestellt werden. Um Kunden dabei noch besser zu unterstützen, beauftragte ASM in-tech als Partner in der Entwicklung des ASM Performance Monitor (APM). Optimierte Produktionsprozesse dank KPI-Analyse Der APM entstand teilweise auf Basis des modularen smartConnect-Baukastens und läuft auf Smartphone, Desktop und Info- screens. Die Lösung bietet Ansichten für verschiedene Benutzerrollen, vom Maschi- nenbediener bis hin zum Produktionsverant- wortlichen. Diese sehen auf dem APM genau die Informationen, die sie zum jeweiligen Zeitpunkt benötigen: Gezielte Produktionsanalyse: Produktions- verantwortliche erhalten durch den APM Ein- blick in alle wichtigen KPIs wie zum Beispiel Auslastung, Leistung oder Bauteilausschuss. Diese Informationen unterstützen die Verant- wortlichen bei der Analyse und Optimierung der Produktionsprozesse und ermöglicht ein effizienteres Einfahren neuer Produkte. Performance Monitoring: Während der lau- fenden Produktion ermöglicht der APM den Produktionsverantwortlichen das Setzen der aktuellen Produktionsziele und die Analyse der aktuellen Auslastung und Produktivität. Abweichungen von den Zielwerten werden sichtbar gemacht, so dass Verantwortliche schnell eingreifen können. Schichtüberblick und mobile Benach- richtigungen: Den Maschinenbedienern in der Produktion zeigt ein großes Infodisplay wichtige Informationen über den aktuellen Produktionsstatus wie zum Beispiel Soll- und Ist-Stückzahlen oder den aktuellen Linienstatus. Optimale Usability mittels User Centered Design Zur Entwicklung der APM-App verwendete das in-tech-Team den modularen smart- Connect Baukasten. Dieser stellt grundle- gende Funktionalitäten zur Verfügung und ermöglicht die schnelle Realisierung von individuellen Smart-Factory-Lösungen. Anhand vorhandener Module wurde das Konzept schnell mit klickbaren Mockups und Prototypen für den Kunden erlebbar gemacht. Anhand von Kundenfeedback entstand so in kurzen, agilen Entwicklungs- zyklen eine optimal auf den Kunden zuge- schnittene Lösung. Einen besonderen Schwerpunkt legte das Team dabei auf User Centered Design: Ziel war, dem jeweiligen Benutzer genau die zum jeweiligen Zeitpunkt benötigten Informatio- nen zur Verfügung zu stellen und so für alle Endanwender eine optimale Usability zu schaffen. ASM wählte zunächst die Kennzahlen aus, welche in der Lösung angezeigt werden sollten. Das Briefing bestand aus einer um- fangreichen Übersicht unterschiedlichster KPIs. in-tech entwickelte dafür die passende Informationsarchitektur, um eine übersichtli- che Struktur für die Anzeige der benötigten Daten zu schaffen. Darauf aufbauend ent- wickelte das Team das benutzerfreundliche Interaktionskonzept für die unterschiedlichen Benutzerrollen und Endgeräte. Das visuelle Design der Anwendung unterstützt Usability und User Experience. „Der APM zeigt den Verantwortlichen in der Produktion genau die Informationen, die sie zum aktuellen Zeitpunkt benötigen. So steigt die Effizienz in der Produktion und die zuständigen Mitarbeiter erhalten mehr Transparenz und Überblick über die laufende Produktion“ so Dr. Thomas Marktscheffel, Di- rector Product Management SW-Integration Platform. Dr. Klaus Wiltschi ■ Alle wichtigen Daten im Blick: Transparente Produktionsprozesse durch User Centered Design Auf Basis des smartConnect Baukastens bietet der Maschinenhersteller ASM seinen Kunden benutzerfreundlichen Einblick in alle wichtigen KPIs. Grafiken: © in-tech in-tech smartConnect smartconnect.in-tech.com Webseite Alles im Blick: Die Desktop-Anwendung bietet den Produktionsverantwortlichen umfangreiche Analy- semöglichkeiten zur Verbesserung der Produktion. Unternehmen & Trends 29

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