OEM&Lieferant Ausgabe 1/2026

24 Kostenloses Whitepaper Externe Belieferung: VMI, EDL & Co. in SAP abbilden mit Prozesslogik, typischen Stolpersteinen und konkreten Anforderungen an eine integrierte SAP-Lösung steigen. Gerade weil jeder OEM eigene Portale, Meldefristen, EDI-Varianten und Prozessausprägungen hat, braucht es hierfür eine effiziente Lösung. Durchgängig in SAP: „Single Source of Truth“ statt Insellösungen WSW Software macht externe Belieferungsmodelle in SAP beherrschbar – mit vollintegrierten Add-ons, die Prozesse nicht „neben SAP“ abbilden, sondern die SAP-Module SD/MM/FI gezielt erweitern. Dadurch bleibt Ihr ERP die „Single Source of Truth“: Stammdaten, Konditionen, Lieferpläne und Belege werden in SAP geführt – ohne doppelte Datenhaltung und ohne zusätzliche Plattform-Komplexität. Plausibilitätsprüfungen validieren eingehende EDI-/Portal-Daten beim Import (Material, Mengen/Einheiten, Zeitbezug, Pflichtfelder) und markieren Abweichungen frühzeitig, bevor Disposition, Bestände oder Fakturierung betroffen sind. Automatisierung entlang der Prozesskette Wichtig: Die Automatisierung endet nicht bei der Datenübertragung. Entscheidend ist die Prozesskette – von Bedarfsmeldung über Disposition, Warenausgang und Bestandsführung bis zur Fakturierung. Die Add-ons unterstützen unterschiedliche Kunden-Set-ups parallel (z. B. wöchentliche DELFOR-Updates, tägliche EDL-Bestands- und Wareneingangsmeldungen). Funktionen/Nutzen der SAP-basierten Add-ons  EDI-Automatisierung & Integration: VDA/EDIFACT/ANSI X12 inkl. kundenspezifischer Ausprägungen; DELFOR/ DELJIT, DESADV, INVRPT, INVOIC werden automatisch in SAP-Belege überführt (bidirektional, ohne Medienbruch). IT und Automotive SAP-Logistik | Externe Belieferungsmodelle VMI, EDL und Streckengeschäft – alle Prozesse durchgängig in SAP abbilden Von Horst Boßler, Senior Presales Manager bei WSW Software GmbH Externe Belieferungsmodelle wie VMI, EDL und Streckengeschäft (Direct Ship) sind heute Alltag, aber operativ oft ein Flickenteppich. Wo Abrufe, Bestände und Abrechnung über Excel, Portale und manuelle Routinen laufen, entstehen Bestandsdifferenzen, Klärfälle und wachsende Prozesskosten. Entscheidend ist eine durchgängige SAP-Prozesskette, die mehrere OEM-Set-ups parallel beherrscht. Wenn Standardlogik nicht mehr reicht OEMs und Tier-1 verlagern Bestände und Dispositionsverantwortung zunehmend in die Lieferkette. Für Zulieferer werden VMI, Konsignation/SMI, EDL-Lager und Direct Ship zur Pflicht. Gleichzeitig wird die klassische Auftrag-Lieferung-RechnungLogik aufgebrochen: Eigentumsübergänge erfolgen zeitversetzt, Informationsflüsse laufen über mehrere Parteien, und Abrechnungslogiken orientieren sich oft am tatsächlichen Verbrauch statt an der Auslieferung. Excel, Portale, OEM-Varianten: Wo Komplexität teuer wird In der Praxis entsteht daraus schnell ein Mix aus Excel-Listen, Portal-Downloads, manueller Datenübertragung und Spezialwissen einzelner Mitarbeiter. Die typischen Folgen sind Be- standsdifferenzen, Klärfälle in der Fak- turierung oder verzögerte Reaktionen. Es entstehen Zusatzaufwände, die mit jedem weiteren Kunden überproportional  VMI-Dispositionslogik: Min/Max-, Reichweiten- und verbrauchsbasierte Planung; transparente Vorschläge, bei Bedarf manuell anpassbar.  EDL-Bestandsabgleich & Meldewesen: Regelmäßige Bestandsmeldungen (auch täglich), Wareneingangs-/ Schadens-/Verlustmeldungen inkl. Visualisierung, monetäre Verarbeitung sowie Artikel-/Menge-/Charge- und MHD-Status; Abbildung Kunde–Dienstleister–Lieferant inkl. Abweichungsprüfung und deren Vollständigkeitsprüfung.  Streckengeschäft/Direct Ship für Lieferpläne: durchgängige Belegkette (OEM-Auftrag, Direktlieferung, Rechnung); automatisierte Dokumente und Nachweisführung.  Integriertes Rechnungswesen: Fakturierung nach Verbrauch/Eigentumsübergang inkl. FI-Integration, Korrekturen und Reporting.  Transparenz & Steuerung: Dashboards für Bestände, Reichweiten, Abrufstatus, kritische Situationen, Liefertreue und offene Positionen. Das Ergebnis: weniger manuelle Routinen, niedrigere Fehlerquoten, schnellere Reaktionsfähigkeit, höhere Transparenz – und vor allem Skalierbarkeit: Neue Kundenanbindungen werden zur Routine statt zum Kraftakt. www.wsw.de  Horst Boßler

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