Modis Spezialisten entwickeln futuristischen E-Scooter

Zukunft urbaner Mobilität

Von Modis GmbH Düsseldorf

Die Alternative zum Auto schlängelt sich auf zwei Rädern durch den Berufsverkehr, im Vergleich zum Fahrrad ist sie schnell und weniger schweißtreibend. E-Scooter erobern die Großstädte und gelten in Metropolen wie Berlin als Fortbewegungsmittel der Zukunft. Sie sind günstig, sauber, wendig und quasi geräuschlos unterwegs. Bewegung ins Design bringt ein futuristischer Prototyp, den der luxemburgische E-Scooter-Spezialist UJET gemeinsam mit dem weltweit führenden Engineering-Dienstleister Modis entwickelt hat.

Für seine innovative Antriebstechnologie waren die Entwicklungsspezialisten des Ingenieurdienstleisters Modis zuständig. Im ersten Schritt entwickelten sie einen vollwertigen Elektromotor inklusive integrierter Leistungselektronik, die in das Hinterrad verbaut wurde und den Bauraum optimal ausnutzt. Ein Ingenieurs-Team aus Zwickau erarbeitete dazu über drei Monate alle wesentlichen elektrischen Bauelemente und integrierte diese in das bestehende System von UJET. Im Ergebnis wird der Roller von einem 4 kW (5,5 PS) starken E-Motor angetrieben, der bis maximal 45 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Der Akku reicht je nach Größe für 70 oder 150 Kilometer.

Konzeptentwicklung anhand vielfältiger Engineering-Tools

„Die besondere Herausforderung für uns als Entwicklungsteam lag darin, den engen Zeitplan sowie die Vielzahl von Änderungen im Entwicklungsverlauf zu koordinieren“, erklärt Martin Heinz, Leiter des Modis Competence Center Elektronik. Im weiteren Projektverlauf kamen Komponenten wie die Entwicklung des Kabelbaums, die Vernetzung der einzelnen Steuergeräte über einen CANbus oder die Entwicklung des DC/DC-Wandlers hinzu. Das Konzeptdesign gestaltete das Modis Team unter Verwendung gängiger Engineering-Tools – wie Altium, Cativa V5 und PeakCAN. In der technischen Ausgestaltung legten die Macher besonderen Fokus auf den Bordcomputer und die Konnektivitätstechnik des E-Scooters. Er verfügt über GPS, Wi-Fi und Bluetooth. Per Smartphone-App lässt sich der Roller freischalten. Das Cockpit bietet ein großes TFT-Display, das die Nutzung von Navigation, Musik, Telefon und einer vorn montierten HD-Kamera ermöglicht. Das Team von Modis verantwortete im Verlauf der Entwicklung die Hardware sowie Teile der Software, während die restliche Software des Bordcomputers im Entwicklungszentrum des Kunden in Ulm konzipiert wurde.

Elektroroller bis 2025 dominierendes Fortbewegungsmittel

Für die verkehrsgeplagten Innenstädte unserer Zeit ist der E-Scooter das ideale Gefährt. Die Umwelt bleibt von Feinstaub und Stickoxiden verschont – bei minimaler Geräuschentwicklung. Ein hohes Umweltbewusstsein und alternative Antriebe sind zunehmend gefragt. Besitzer können den Akku an jeder gewöhnlichen Steckdose in zwei Stunden aufladen. Zudem können die Besitzer den leichten Rahmen des Elektrorollers ganz einfach zusammenklappen und mit in die U-Bahn oder den Kofferraum nehmen. „Elektroroller werden sich im Individualverkehr durchsetzen“, sagt Sebastiaan Krol, Managing Director von Modis Engineering. „Dieser Prototyp kombiniert Technologie, Design und Machbarkeit für den modernen Lifestyle und urbane Mobilität. Bislang kann nichts Vergleichbares am Markt mithalten.“ Nach Fertigung des Prototyps wurden mehreren Testzyklen am Scooter von UJET durchgeführt, um die Motorabstimmung zu optimieren – unter Regie der Modis Spezialisten aus Zwickau. Ende 2017 folgte der Marktstart, seitdem wachsen Nachfrage und Produktion stetig.
„Wir schätzen besonders die konstruktive und zielführende Zusammenarbeit mit Modis – sie verbindet Professionalität, Qualität und Schnelligkeit“, sagt Patrick David, Geschäftsführer der UJET S.A. in Deutschland CTO (Vice President und Chief Technical Officer), der die Entwicklungsarbeiten des Unternehmens von Ulm aus koordiniert. Mittlerweile sind weitere Entwicklungsprojekte geplant. Parallel tüftelt das Modis Team an alternativen E-Mobilitätskonzepten der Zukunft.

 

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Quelle: OEM&Lieferant, Ausgabe 1/2019