Von Nina Veith, Fränkische Industrial Pipes GmbH & Co. KG

FIP präsentiert innovative Kabelschutzsysteme für 12- und 48-Volt-Bordnetze. FRÄNKISCHE Industrial Pipes ist für die Zukunft gerüstet. In enger Zusammenarbeit mit OEMs wurden Kabelschutzlösungen nach 12-Volt / Hochvoltanwendungen, nun auch für die zukünftigen 48-Volt Bordnetze entwickelt und zur Serienreife gebracht. 

Eine steigende Anzahl an elektronisch-gesteuerten Systemen, wie z. B. Klimaanlagen, Sicherheitsassistenten oder auch Kommunikationssysteme sowie die Forderungen an eine Verringerung des CO2-Ausstoßes bringen 12-Volt-Bordnetze immer weiter an ihre Grenzen. Eine zweite Spannungsebene kann hier Abhilfe schaffen, denn sie ermöglicht eine Steigerung der Energiemenge um mehr als das vierfache. Doch die Anhebung der Bord-netzspannung auf 48-Volt birgt auch einige neue Gefahrenquellen, die es gilt zu beseitigen.

Lösungen für neue sicherheitstechnische Aspekte

Fränkische Industrial Pipes hat ihre Produkte an die neuen Sicherheitsaspekte der 48-Volt-Technik angepasst und in akkreditierten Instituten überprüfen lassen.  Je nach Anforderungsprofil schützen die Wellrohre, Schläuche und Schutzmatten aus unterschiedlichsten Materialen vor Abrieb, Crashfolgen,  hohen Temperaturen, oder auch vor elektrischen Einwirkungen.

Denn bei Spannungen von mehr als 20 Volt können sich durch das Lösen von Steckerverbindern Überspannungen und Lichtbögen ausbilden und es können sehr hohe Temperaturen entstehen. Die neuen, speziell für 48-Volt-Bordnetze entwickelten Schutzprodukte von FIP verhindern das Austreten und Übertreten der Lichtbögen und können dadurch sogar vor Fahrzeugbränden schützen.

Hitzeschutzmatten und -schläuche schützen das Bordnetz zudem vor Überhitzungen und halten Dauertemperaturen von bis 200 °C, kurzfristig sogar bis 650 °C stand.

Mit den serienreifen Produkten für das 48V-Bordnetz schließt sich der Kreis des umfassenden Produktportfolios der Fränkische Industrial Pipes für alle marktüblichen Bordnetze, also auch für die 12V- und Hochvolt-Anwendungen.

Für alle technischen Motorraum-Anforderungen wie z. B.

  • Dauertemperaturen bis 350 °C
  • Strahlungstemperaturen bis 650 °C
  • Abriebschutz
  • Crash- und Schlag-Schutz
  • Elektrische Spannungen und Einwirkungen von innen & außen
  • Mehrlagige Produktausführungen

gibt es nun das exakt passende Schutzschlauch-Produkt der Fränkische Industrial Pipes.

Fränkische Industrial Pipes GmbH & Co. KG mit Hauptsitz im bayerischen Königsberg ist internationaler Entwicklungspartner technisch anspruchsvoller  Wellrohre, Wellrohrsysteme und Schutzschläuche für Kabelschutz- und Fluidsysteme im Automobilbereich.

Durch das breite Leistungsspektrum und die unterschiedlichsten Fertigungsverfahren, wie die Wellrohr- und Glattrohrextrusion (mit bis zu fünf Schichten), das Blasformen, Spritzgießen, Stricken, die Thermoverformung und Montage, entstehen auf 280.000 m2 Produktionsfläche in Deutschland, in der Tschechischen Republik, in Rumänien, in Tunesien, Marokko, China, Mexiko und in den USA in enger Zusammenarbeit mit OEMs und Tier1 individuelle Lösungen, die in Serienreife direkt in die Endmontage geliefert werden.

(Quelle: OEM & Lieferant, Ausgabe 2/2016)